
| Soulrender essen vom Hackbrötchen nur die Zwiebel. |
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| Soulrender erhalten den Deutschen Rock- und Pop-Preis in der Kategorie Beste Rap-Band |
Erlebnisbericht:
Einem frisch geölten Geistesblitz nachgebend, bewarben wir uns im Sommer bei dem renommierten Deutschen Rock- und Pop-Preis, denn wir hatten gehört, dass dies der größte und bekannteste Band-Wettbewerb in Deutschland sein sollte. Wir bewarben uns in zwei Kategorien: Beste Rap-Band und Beste Funk and Soul-Band. Natürlich wussten wir, dass wir gut sind und natürlich hätten WIR uns den Preis sofort überreicht
aber würde dieser fromme Wunsch die Jury ebenfalls überzeugen? Wir waren wenn wir ehrlich sind nicht wirklich davon überzeugt und umso sinnlicher war dann der Moment in dem wir einen Brief erhielten, dessen erste Zeile mit den folgenden Worten begann: Sie haben gewonnen, Ungläubig staunend und in beinahe heiliger Andacht wurde das zarte und unschätzbar kostbare Papier von Hand zu Hand weitergereicht, feuchte Augen und ein freudiges Schluchzen beherrschten die Szene. Nachdem die erste Scheu überwunden und sich die Stille in einen lauten Freudentanz verwandelt hatte, kamen die ersten Fragen auf: War es das jetzt, oder müssen wir noch in einem Finale antreten?, Was haben wir denn gewonnen?, Sind wir jetzt Stars?,Eigentlich wurden diese Fragen erst am Abend der Entscheidung in Duisburg geklärt. Deshalb sei an dieser Stelle nun ein Zeitsprung eingefügt der uns direkt zur großen Preisverleihung am 26.11.06 führt. So, da sind wir! Die Hinfahrt:
Der 26.11.06 war ein Sonntag. Eigentlich nicht so gut geeignet für eine Preisverleihung, denn unser Preis sollte uns gegen 23.30 Uhr verliehen werden, der Montag war ein ganz normaler Arbeitstag und die Fahrt dauerte ca. 3 ½ Stunden. Dessen ungeachtet fuhren wir natürlich mit einem, bei der Firma Küver zu einem guten und fairen Preis gemieteten, T5 von Volkswagen nach Duisburg. Begleitet wurden wir dabei von unserem Kamerateam, bestehend aus (Thorsten und Christoph Ernst und Alain Maaß). Die Fahrt dahin war wie immer außerordentlich humoristisch (Details sollen an dieser Stelle nicht an die Öffentlichkeit gelangen) und natürlich hatten wir die Anfahrtsbeschreibung im Proberaum vergessen,
naja, wie auch immer, wir kamen gegen 17.00 Uhr nach einer geradezu homerischen Odyssee vor dem Theater an.Man kann sich irgendwo weit entfernt einen Parkplatz suchen oder aber man fährt, alle Schilder, Bordsteine und Absperrungen missachtend, einfach direkt vor den Haupteingang, begrüßt den eiligen Schrittes heranrauschenden Security-Menschen mit einem gut gelaunten, nordischen: Moin, alles klar bei dir? Willste auch n Bier? und darf dann etwa 20 Meter vom Haupteingang entfernt parken. Die Veranstaltung:
Was, ihr habt keine Karten geschickt bekommen? Mit nach oben gezogenen Augenbrauen sah uns die junge Dame am Empfang über ihre modische Brille an, Hmm, da muss ich mal sehen wie wir das regeln,
Natürlich hatten wir Karten geschickt bekommen, aber die lagen, zusammen mit allen anderen Unterlagen im Proberaum. Dieses Missgeschick hinter geheuchelter Unwissenheit versteckend, bekamen wir natürlich kurz darauf neue kostenlose Eintrittskarten und sahen uns erst einmal mit großen Augen, aber der uns eigenen gelassen und überlegen wirkenden Coolness in der vor Musikern überschäumenden Empfangshalle des Musical-Theaters Duisburg um. Bis dato konnten wir schon einmal konstatieren, dass die Räumlichkeiten unserer Erwartung Rechnung trugen und sich vor uns ein schöner Saal mit einer großen Bühne auftat. Wir wollen allerdings die kleinen Nachteile der nächsten 9 Stunden nicht verschweigen. Ein Bier kostete 3 (hätten wir nicht genug Vorrat im Bus gehabt
) die Würstchen waren mit 4,50 geradezu spottbillig und nicht zu vergessen, wir hatten eine Wartezeit von 17.00 bis 23.30 Uhr vor uns. Außerdem erfüllte sich unsere größte Hoffnung nicht! Wir hatten der Beschreibung entnommen, dass diverse Plattenfirmen, Tonstudios und Werbefirmen vor Ort wären, den Künstlern für Gespräche zur Verfügung stünden und wo wir hofften unser Infomaterial abgeben zu können. Es waren nach Angabe der Veranstalter auch viele anwesend, doch leider inkognito, und da wir noch keine Gedanken lesen können, gestaltete sich die Suche nach ihnen relativ schwierig
Drei Würste und Legionen von Bieren später waren endlich alle Bands, die in den Hauptkategorien auftreten mussten, mit ihren Auftritten durch. Sehr ermüdend wirkte sich dabei die Tatsache aus, dass jede Band nur einen Song spielen durfte und nicht alles, um es vorsichtig auszudrücken, musikalisch erfrischende Kost war, sondern sehr viel uninspirierte altbekannte Akkordfolgen und vermoderte Liedschemata die Szenerie bestimmten. Umso auffälliger stachen deshalb unsrer Meinung nach die späteren Gewinner vor allem in den Bereichen Beste Rap-?, Rock- und Funk & Soul-Band hervor, die eine großartige Ausstrahlung mit musikalischem Können verbanden.Die Verleihung:
Um 23.30 Uhr öffneten sich endlich auch für uns die Pforten der Bühne. Wir fanden es schade uns nicht ebenfalls live mit unserer Musik vorstellen zu können, aber nun sollten wir ja zumindest geehrt werden!!! Jede Band wurde dazu auf die Bühne gerufen, so lange bis fast mehr Musiker auf als vor der Bühne waren. Dann wurde feierlich der Reigen der Gewinner bekannt gegeben. Von dem vielen Warten schon ermattet, konnte uns die Verkündung unseres Namens als Gewinner doch noch in eine euphorische Stimmung versetzen. Fäuste wurden siegestrunken in die Luft gereckt, auch Luftsprünge sollen beobachtet worden sein. Nach einem legendären Interview und einer feucht-fröhlichen Polonäse durch das gesamte Theater wurden noch schnell die Gewinner in den restlichen Kategorien bekannt gegeben, bevor sich der Soulrender-Clan wieder auf den Nachhauseweg machte.Der Heimweg:
Marcus fuhr den Bus auf der ersten Strecke und wir wunderten uns über die geradezu rentnerhafte Fahrweise, die er an den Tag legte, bis er uns eröffnete, dass er stark nachtblind sei
Gut, dass Frieda ebenfalls nichts getrunken hatte und uns nach einem schnell durchgeführten Fahrerwechsel in aberwitziger Geschwindigkeit nach Hause brachte. Laute Schlachtgesänge anstimmend, die laminierte Urkunde als Hitzeschild gegen den bei diesen Geschwindigkeiten auftretenden Luftwiderstand einsetzend, traten wir, eine leuchtende Spur ionisierter Moleküle als flammendes Fanal hinter uns herziehend, den Heimweg an und dürfen uns fortan GEWINNER DES DEUTSCHEN ROCK- UND POP-PREISES nennen. Yeeehaaa!Ende der Geschichte! (www.drmv.de) |
| Die nächsten Live-Auftritte |
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Wir spielen auf der Uniparty in Oldenburg und auf dem Christmasspecial in Bremerhaven. (siehe Dates) |
| Muckertempel refreshed |
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Unsere Probebutze wurde von unseren hauseigenen Stararchitekten mit neuen Designelementen versehen. Wir haben die letzten Sonnentage des Sommers genutzt, um unseren Proberaum einen neuen Anstrich zu verpassen. Ausführende Architekten: Duke Shit, Matze Miller Unbehagen, Illskillz, Supa Besl und Burns. Denn nur die schmutzigen Kerle brechen Herzen. |
| Lokus im Kühlhaus |
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Marcus Lokus war am 19.08.06 in eigener Sache im Külhaus Bremerhaven unterwegs. (Link zum Video) |
| Demo - Reloaded |
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Nachdem unsere 1. Auflage unserer Demo "Hip Hop, Funk und Fleisch" ausverkauft ist,
haben wir nochmal die Hälfte der 1. Auflage als 2. Auflage pressen lassen. |
